Erdwärme

Was ist Geothermie
Geothermie (Erdwärme) ist im Erdreich gespeicherte Wärmeenergie. Diese Energie wird durch Sonneneinstrahlung und Wärme aus dem Erdinnern ständig erneuert. Dadurch herrscht in unseren Breitengraden in 10 m Tiefe ganzjährig eine konstante Temperatur von 8 bis 12°C.
Wie kann man diese kostenlose Energie nutzen?
Die dauerhafte Verbindung zur Energiequelle im Erdreich wird durch das HÄRTER-System gewährleistet. Folgende Lösungen sind je nach Anforderungen und Gegebenheiten sinnvoll.
Tiefbohrungen
Hier werden Erdwärmesonden senkrecht in den Boden eingelassen. Ein Wärmeträgermedium zirkuliert durch die Sonde, nimmt dabei Erdwärme auf und gibt sie an die Wärmepumpe ab.
Diese erhöht mittels eines thermodynamischen Prozesses die zur Verfügung gestellte Temperatur und gibt sie an das Heiz- und Warmwassersystem ab. Wärmepumpen wandeln Erdwärme mit Einsatz von 1 kWh Strom in bis zu 4 kWh und mehr Heizenergie um, d. h., mit ca. 25 % Energieeinsatz werden 100 % Wärmebedarf gedeckt.
tiefbohrung
Erdwärmekorbfelder

Die Erdwärmekörbe, die ich verwende, beziehe ich von meinem Lieferanten REHAU, 71272 Renningen. Pro Bohrung versenke ich fast immer 2 Körbe (Helix-Sonden). Die Bohrungen werden   7 m Tief x ca. 0,60 m in die Erde eingebracht. Verfüllt werden die Sonden, wenn möglich, mit dem Bohrgut und handelsüblichen Kabelsand, der mittels Wasser eingeschlämmt wird. Die Anbindung ins Haus wird über einen Graben ca. 1 m tief hergestellt. Über einen Soleverteiler, an den die Sonden angebunden werden, wird nun eine Sole/Wassermischung in das Sondensystem eingebracht, welches durch die Wärmepumpem der Erde die Wärme entzieht. Wenn Sie weitere Informationen wollen, wenden Sie sich bitte an Wolfgang Härter, Tel. 0172-9246162.

erdwaermekorb
Flächenkollektor
Flächenkollektoren - oft auch als Erdwärmekollektoren bezeichnet - gehören, wie die Erdwärme-Sonden, zu den geschlossenen Systemen. Sie werden horizontal ca. 120 cm tief, also frostsicher, verlegt und funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die Sonden:
In den Sonden zirkuliert ein Wasser-Sole-Gemisch, welches dem Boden Wärme entzieht. Wie groß die Kollektorfläche sein muss, hängt im Wesentlichen von der Regenwasserdurchlässigkeit der Bodenschichten ab. Durch den Bauherrn können Teile der Arbeiten, z.B. das Ausschachten der benötigten Flächen, als Eigenleistung ausgeführt werden. Die Größe der benötigten Fläche ist abhängig vom Heizbedarf, sowie den vorgefundenen Bodenverhältnissen.
flaechenkollektor